Komplettsanierung in Kiel

Alle Zähne, ein Plan – Schritt für Schritt zu einem gesunden, festen Gebiss.

Komplettsanierung auf einen Blick

Bei einer Komplettsanierung werden alle behandlungsbedürftigen Zähne nicht einzeln, sondern nach einem gemeinsamen Gesamtplan versorgt – von der Zahnfleischbehandlung über Füllungen bis zu Kronen, Brücken, Implantaten oder Prothesen. In unserer Praxis in Kiel betreuen Sie dabei Dr. Dominik Hunold, zertifizierter Implantologe (DGI / UKSH Kiel), und Dr. Liane Kruse mit Schwerpunkt Parodontologie und Zahnersatz.

Für wen
Wenn mehrere Zähne zerstört sind oder fehlen, das Kauen schwerfällt oder alter Zahnersatz insgesamt erneuert werden muss.
Planung
Gründlicher Befund, Röntgen und bei Bedarf 3D-Diagnostik (DVT) – daraus ein gemeinsamer Heil- und Kostenplan.
Dauer
Abhängig vom Umfang: ohne Implantate oft einige Wochen, mit Implantaten mehrere Monate (Einheilzeit zwei bis drei Monate).
Übergangszeit
Provisorische Versorgung, damit Sie normal essen und sprechen können.
Dämmerschlaf
Auf Wunsch mit Facharzt für Anästhesiologie – mehrere Behandlungen in einer Sitzung möglich.
Kassenzuschuss
Festzuschuss von 60 %, mit lückenlosem Bonusheft bis zu 75 %; Härtefallregelung bei geringem Einkommen.

Warum ein Gesamtplan statt vieler Einzelreparaturen

Wer über Jahre immer nur den Zahn behandeln lässt, der gerade Probleme macht, landet oft bei einem Flickwerk: Kronen unterschiedlichen Alters, ein Biss, der nicht mehr richtig zusammenpasst, und Lücken, in die Nachbarzähne langsam hineinkippen. Jede einzelne Reparatur war für sich sinnvoll – im Zusammenspiel funktioniert das Gebiss trotzdem nicht mehr gut.

Ein Gesamtplan dreht die Reihenfolge um: Erst sehen wir uns das ganze Gebiss an, dann entscheiden wir gemeinsam, welche Zähne erhalten werden, welche ersetzt werden müssen und in welcher Reihenfolge das sinnvoll ist. So stimmen Biss, Kaufunktion und Aussehen am Ende überein – und Sie wissen von Anfang an, was auf Sie zukommt, auch finanziell.

Ehrlich gesagt: Nicht jede umfangreiche Behandlung muss auf einmal erfolgen. Lässt sie sich medizinisch sinnvoll in Abschnitte aufteilen – etwa aus zeitlichen oder finanziellen Gründen –, planen wir auch das mit Ihnen.

Feste Zähne oder herausnehmbar?

Welche Lösung passt, hängt davon ab, wie viele eigene Zähne noch erhalten werden können, wie es um den Kieferknochen steht und was Ihnen wichtig ist.

Festsitzend auf eigenen Zähnen

Kronen und Brücken aus Vollkeramik, wenn noch genügend stabile eigene Zähne vorhanden sind. Vergleichsweise kurze Behandlungsdauer.

Mehr dazu: Zahnersatz

Festsitzend auf Implantaten

Implantate ersetzen verlorene Zahnwurzeln, ohne gesunde Nachbarzähne zu beschleifen, und belasten den Kieferknochen wie natürliche Zähne.

Voraussetzung: Ausreichend Knochen, gesundes Zahnfleisch. Implantate

Herausnehmbar mit sicherem Halt

Teleskopprothese auf eigenen Restzähnen oder eine Prothese auf zwei bis vier Implantaten – ohne sichtbare Klammern, gut zu reinigen und später erweiterbar.

Vorteil: Oft weniger Eingriffe und geringere Kosten.

So läuft eine Komplettsanierung ab

Jede Komplettsanierung ist individuell. Die Schritte folgen aber immer derselben Logik: erst das Fundament, dann der Ersatz.

  1. Gespräch und Befund. Wir hören zu: Was stört Sie, was wünschen Sie sich? Dann untersuchen wir Zähne, Zahnfleisch und Kiefergelenke und fertigen Röntgenaufnahmen an.
  2. 3D-Diagnostik bei Bedarf. Kommen Implantate infrage, erfassen wir den Kieferknochen dreidimensional per DVT.
  3. Gesamtplan mit Varianten. Wir zeigen Ihnen die realistischen Wege – zum Beispiel festsitzend auf Implantaten oder herausnehmbar mit Teleskopen – mit ihren Vor- und Nachteilen. Sie erhalten einen Heil- und Kostenplan, den Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen.
  4. Vorbehandlung. Entzündungen werden ausgeheilt, allen voran eine Parodontitis; Karies wird versorgt, nicht erhaltungswürdige Zähne werden entfernt. Das ist keine Verzögerung, sondern die Grundlage für Haltbarkeit.
  5. Implantation, falls geplant. Die Implantate heilen in der Regel zwei bis drei Monate ein; ein nötiger Knochenaufbau ist oft im selben Eingriff möglich. In dieser Zeit tragen Sie eine provisorische Versorgung.
  6. Zahnersatz. Abformung – klassisch oder digital mit dem Intraoralscanner –, Anfertigung in einem zertifizierten deutschen Partnerlabor, Einprobe und Eingliederung. Erst wenn Passung, Biss und Farbe stimmen, wird der Zahnersatz endgültig befestigt.
  7. Nachsorge. Regelmäßige Kontrollen und professionelle Zahnreinigung sichern das Ergebnis langfristig.

Kosten und Kassenzuschuss

Die Kosten einer Komplettsanierung hängen stark vom Umfang ab – eine seriöse Pauschalzahl gibt es nicht. Gesetzlich Versicherte erhalten für Zahnersatz einen befundbezogenen Festzuschuss von 60 %, mit lückenlos geführtem Bonusheft 70 bzw. 75 %. Bei geringem Einkommen greift die Härtefallregelung. Ihren Eigenanteil kennen Sie vor Behandlungsbeginn aus dem Heil- und Kostenplan.

Mehr dazu: Kosten & Kassenleistung

Angst vor der langen Behandlung?

Gerade bei umfangreichen Sanierungen ist der Dämmerschlaf eine Option: Gemeinsam mit unserem Facharzt für Anästhesiologie, Detlev Stolle, können mehrere Behandlungen in einer einzigen Sitzung erfolgen. Abgeholt werden Sie danach von einer Begleitperson.

Mehr dazu: Dämmerschlaf · Angstpatienten

Häufige Fragen zur Komplettsanierung

Was versteht man unter einer Komplettsanierung der Zähne?
Bei einer Komplettsanierung werden alle behandlungsbedürftigen Zähne nach einem gemeinsamen Gesamtplan versorgt statt Zahn für Zahn. Dazu gehören je nach Befund die Behandlung von Zahnfleisch und Karies, das Entfernen nicht erhaltungswürdiger Zähne sowie Kronen, Brücken, Implantate oder Prothesen. Ziel ist ein Gebiss, bei dem Biss, Kaufunktion und Aussehen wieder zusammenpassen.
Wie lange dauert eine Komplettsanierung?
Das hängt vom Umfang ab. Ohne Implantate ist eine Sanierung mit Kronen und Brücken oft in einigen Wochen abgeschlossen. Mit Implantaten dauert sie mehrere Monate, weil die Implantate in der Regel zwei bis drei Monate einheilen müssen. In dieser Zeit tragen Sie eine provisorische Versorgung.
Was zahlt die Krankenkasse bei einer Komplettsanierung?
Gesetzlich Versicherte erhalten für Zahnersatz einen befundbezogenen Festzuschuss von 60 Prozent der Regelversorgung, mit lückenlos geführtem Bonusheft 70 beziehungsweise 75 Prozent. Bei geringem Einkommen übernimmt die Kasse über die Härtefallregelung die Regelversorgung vollständig. Ihren genauen Eigenanteil sehen Sie vor Behandlungsbeginn im Heil- und Kostenplan.
Bekomme ich feste Zähne oder eine Prothese?
Beides ist möglich. Festsitzend sind Kronen und Brücken auf eigenen Zähnen oder Versorgungen auf Implantaten. Herausnehmbar, aber sicher sitzend sind Teleskopprothesen oder Prothesen auf zwei bis vier Implantaten. Welche Lösung passt, hängt von Ihren verbliebenen Zähnen, dem Kieferknochen und Ihren Wünschen ab – wir zeigen Ihnen die Varianten mit Vor- und Nachteilen.
Kann die Komplettsanierung im Dämmerschlaf erfolgen?
Ja. Gemeinsam mit unserem Facharzt für Anästhesiologie können mehrere Behandlungen in einer einzigen Sitzung im Dämmerschlaf durchgeführt werden. Das ist besonders bei ausgeprägter Zahnarztangst oder umfangreichen Eingriffen hilfreich. Nach der Behandlung werden Sie von einer Begleitperson abgeholt.
Habe ich während der Behandlung Zahnlücken?
In der Regel nicht. Bis der endgültige Zahnersatz fertig ist – auch während der Einheilzeit von Implantaten –, erhalten Sie eine provisorische Versorgung, damit Sie normal essen, sprechen und lachen können.

Ihr Gesamtplan beginnt mit einem Gespräch

Wir nehmen uns Zeit für Befund und Beratung und zeigen Ihnen alle Wege – mit transparentem Heil- und Kostenplan.