Anästhesie – Schmerzfreiheit steht im Mittelpunkt
Wir glauben: Eine gute Betäubung ist keine Selbstverständlichkeit – sie ist das Herzstück jeder angenehmen Behandlung. Deshalb nehmen wir uns die Zeit, die eine vollständige Wirkung erfordert. Wir beginnen erst dann, wenn Sie wirklich nichts spüren.
Mit modernsten Lokalanästhetika, feinen Nadeln und einer behutsamen Injektionstechnik sorgen wir dafür, dass schon die Betäubung selbst so angenehm wie möglich ist. Unser Ziel ist absolute Schmerzfreiheit – bei jedem Eingriff, bei jedem Patienten.
- Modernste Lokalanästhetika für maximale Wirktiefe
- Behutsame, langsame Injektionstechnik
- Feinnadelspritze – minimales Einstichgefühl
- Wir warten, bis die Betäubung vollständig wirkt
- Nachbetäubung selbstverständlich, wenn nötig
- Oberflächenanästhesie vor der Injektion möglich
Wie eine örtliche Betäubung funktioniert
Das Betäubungsmittel blockiert vorübergehend die Weiterleitung von Schmerzsignalen entlang der Nervenbahn. Der Nerv ist nicht ausgeschaltet, er kann die Information nur nicht mehr weitergeben – das Gehirn erhält also kein Schmerzsignal. Deshalb spüren Sie weiterhin Druck, Berührung und Vibration, aber keinen Schmerz. Genau das verwirrt viele Menschen: Wenn es drückt, denken sie, die Betäubung wirke nicht.
Wie schnell und wie stark sie wirkt, hängt vom Ort ab. Im Oberkiefer ist der Knochen durchlässiger, das Mittel erreicht den Zahn direkt und wirkt zügig. Im Unterkiefer muss meist ein größerer Nervenstrang betäubt werden – deshalb wird dort oft auch die Zunge oder die Lippe taub, und es dauert etwas länger, bis alles wirkt.
Nicht immer klappt es beim ersten Versuch. Eine akute Entzündung kann die Wirkung abschwächen, und die Lage der Nerven ist von Mensch zu Mensch verschieden. Nachbetäuben ist deshalb völlig normal und kein Zeichen dafür, dass etwas falsch läuft. Sagen Sie uns einfach Bescheid – wir prüfen ohnehin vor Behandlungsbeginn, ob wirklich alles taub ist.
Damit der Einstich kaum spürbar ist
Oberflächenbetäubung vorab
Ein Gel betäubt die Schleimhaut an der Einstichstelle, bevor die Nadel überhaupt zum Einsatz kommt. Der Piks selbst wird dadurch meist kaum wahrgenommen.
Langsam spritzen
Ein Großteil des unangenehmen Gefühls entsteht nicht durch die Nadel, sondern durch zu schnell einströmende Flüssigkeit. Wir lassen uns bewusst Zeit.
Wirklich abwarten
Erst wenn die Betäubung vollständig wirkt, beginnt die Behandlung. Wir prüfen das vorher – lieber ein paar Minuten länger warten als zu früh anfangen.
Nachbetäuben ohne Diskussion
Wenn Sie doch etwas spüren, wird nachgelegt. Sie müssen nichts aushalten und nichts begründen – ein Handzeichen genügt.
Nach der Behandlung
Die Taubheit hält je nach Präparat und Ort meist zwei bis vier Stunden an, im Unterkiefer häufig länger als im Oberkiefer. In dieser Zeit sollten Sie mit Essen warten: Wange, Lippe oder Zunge lassen sich versehentlich verletzen, ohne dass Sie es merken – besonders bei Kindern ist das ein Thema, weil das taube Gefühl zum Herumkauen verleitet.
Auch mit heißen Getränken sollten Sie vorsichtig sein, solange die Betäubung anhält. Wenn das Gefühl zurückkommt, kann es kurz kribbeln – das ist normal. Hält die Taubheit dagegen ungewöhnlich lange an, melden Sie sich bitte bei uns.